Na ja, von einem Hilfsblogger, der mit seinem Leben nichts
anfangen kann und außer Harry Potter noch nichts gelesen hat, darf
man nichts anderes erwarten als eine solch’ unqualifizierte
Pseudo-Rezi.
Außerdem werde ich Anubis von der
Webseite Lake Hermanstadt (im Folgenden auch »anonym«
genannt) durch meinen Bewährungshelfer ahnden lassen, denn mir
sieht diese Webseite reichlich suspekt aus, so als sei sie gegen
Bezahlung darauf ausgelegt, die UFO-Verschwörung zu vertuschen.
Außerdem verstößt die Rezension gegen mein übersteigertes
Selbstwertgefühl.
Es kann schließlich nicht angehen, dass
jeder im Netz einfach so anonym seine Meinung äußert und damit
Verlage in den Ruin treibt, weil man seine Puffrechnung nicht mehr
zahlen kann. Der Artikel 5 des Grundgesetzes zur
Meinungsfreiheit ist hier ohnehin nicht anwendbar, da das
Grundgesetz für Autoren mit englischen Namen sowie
mikroskopische Verlage ohnehin nicht bindend ist.
Zudem
gibt Ihnen Artikel 5 des Grundgesetzes noch lange nicht das Recht,
Wirtschaftskriminalität zu betreiben, indem Sie willkürlich
den Verkauf eines Produktes defibrillieren und zudem noch nicht
einmal Grenzwissenschaften und Parapsychologie studiert haben.
Außerdem haben Sie den
»fantastischen Abenteuerroman« Quaak-Pryx, die UFOs und der Gotengral
fälschlicherweise in das Genre Fantasy eingeordnet, dabei
gehört er eindeutig zum Genre politische Bildung.
Ich werde den
Börsenverein des Deutschen Buchhandels darüber informieren,
dass Sie auf auf Ihrem Blog Literaturkritiken
veröffentlichen,
ohne überhaupt das Werk gelesen zu haben. Überlegen Sie sich,
was für Konsequenzen das alles
für Sie haben wird. Das Recht ist auf meiner Seite!
Als Abschluß sei mir erlaubt, Ihnen noch Folgendes mitzuteilen: so jemand wie Sie gehört mal ordentlich gepoppt!!11!
Nach Diktat verreist,
[Name von der Redaktion geschwärzt]
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Epilog
Die Kritik richtet sich nicht nur gegen eine einzige Person. Und diese Person, hat den kriminellen Absatz in ihrem Blog, welch’ alle Welt zum Boykott meiner gehobenen Literatur bewegen sollte, von ihrem Blog gelöscht, bevor irgendjemand ihn auf ihrem Blog sehen konnte. Ich habe nun nämlich, nach sechs Wochen, wieder einmal, in ihren Blog geschaut – und siehe, der gehässige Absatz, welch’, mittels beleid’gender Worte, alle Welt vor meinem Buch retten wollte, urplötzlich verschwunden ist. Aber der war wirklich kriminell. Damit ist, für mich persönlich, dieser Kriegspfad bis zur Leipziger Buchmesse beendet, denn das von mir, auf diesem Kriegspfad, geschleuderte Beil steckt, aus irgendeinem Grund, in meiner Stirn fest.
Bis zum nächsten Mal,
[Name von der Redaktion geschwärzt]
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Die Redaktion dankt Stefan Holzhauer.
14 Kommentare:
Haha, danke dafür, endlich mal ein neuer Ansatz! :D
Streetread.wordpress.com
Aber bitte. Und das Beste ist doch: Alle, die wollen, können mitmachen.
Ihr wollt mir also in die ausgestreckte Hand spucken? Dabei habe ich mich mit ihrer Hilfe gerade erleichtert und mein Gemächt in Sühne gewaschen. Meine Verlegerin ist studierter Buchfachmann und hat schon in Büchern gemacht, als ihr alle noch Sperma gewesen seid und noch gar nicht lesen könnt … gekonnt hattet. Ich finde alle eure Namen heraus. Hauptberuflich bin ich nämlich Jouranlist. Ich mache die Rätselseite beim Erlanger Zipfelhobel. Dem führenden Fachblatt für Kamasutra-Studien, die man allein machen kann. Ich finde alles herauis. Ich habe schon den Namen des Erlanger Bürgermeisters heraus gefunden und den Mann, dem sein Huond auf den Rasen meiner Verlegerin gekackt hat. Ich bin der Racheengel, meine Rache wird furchtbar sein. Wenn ich eure Namen herausgefunden habe, wird niemand mehr eine Rezensensexemplare geschenkt bekommen. Und das setze ich beim Bösenverein des Deutschen Buchhandels durch. Wenn ich den das nächste Mal treffe. So! Ja! Haha!
Hinterrücks erstochen,
(Name der Redaktion unbekannt)
Ihre nachrichtendienstlichen Ermittlungen haben mich aufgescheucht, Mr. 00Asht. Ich habe soeben meine 700-800 wohlgeformten Bloggerinnen entlassen und meinen Standort von der Alpenfestung in die Unterwasserfestung verlegt. Sie werden mich niemals kriegen. Ha!
Mit diabolischem Keckern,
Jan-Rüdiger Blofeld
Who’s the writers’ private dick
That’s a sex machine to all the chicks?
A**T!
Ya damn right!
Who is the man that would risk his neck
For a positive review?
A**T!
Can you dig it?
Who’s the cat that won’t cop out
When there’s laughter all around?
A**T!
Right On!
They say this cat A**t is a bad writer
SHUT YOUR MOUTH!
I’m talkin’ ’bout A**t.
THEN WE CAN DIG IT!
He’s a complicated man
But no one understands him but his woman
JOHN A**T!
(Inspired by »Theme from Shaft«)
„Tja, jetzt überlegst du, ob da nun sechs Kommentare raus sind oder nur fünf. Wenn ich ehrlich sein soll, ich habe in der Aufregung selbst nicht mitgezählt. Weißt du, das ist ne Facebook-Gruppe. Die ist außerordentlich gefährlich. Ich brauch bloß zu drücken, und die reißt dir den Arsch ab. Nun frag dich doch mal, ob du ein Glückskind bist. Ist noch ein Kommentar drin? Was denkst du, Blogger?“
Dirty A**t beim Säubern der Gosse.
À propos in die Hand spucken, Erlanger Zipfelhobel, Solo-Kamasutra-Studien und sonstige Handarbeit: American Society of Hand Therapists (A.S.H.T.). Verbirgt sich hinter den harmlos wirkenden Decknamen John A**t, Evil A**t, Dirty A**t etc. etwa The Man from A.S.H.T.?
Gefahr aus dem All?
Erlangen. (dpüps) Wie der „Erlanger Zipfelhobel“ berichtet, ist der örtliche Heimatdichter und gehobene Literat John A**t mit einer selbstgebauten Rakete und einem Raumgleiter, dem sogenannten „A**t-Raker“, von seinem Grundstück gestartet und in den Erdorbit eingeschwenkt. Ein Walforscher, der vor Kapstadt (Südafrika) Meeressäuger beobachtet, berichtet, seine empfindlichen Mikrophone hätten ein offenbar mit Megaphon übermitteltes Communiqué aus dem Orbit empfangen. A**t behauptet darin, er verfüge über einen mutierten Stamm besonders aggressiver Papierläuse und werde sie bald in hitzeresistenten DHL-Paketen „auf den Planeten schmeißen“. Ziel sei es, „alle Literatur und alle Pseudonyme auffressen zu lassen“. Er selbst werde dann herniedersteigen und das erste Leseexemplar seines neuen Roman „Der Grottenkarl“, das sicher in Zellophanfolie eingewickelt sei, vor dem Deutschen Bundestag an Marcel Reich-Ranicki überreichen. Es sei dann das einzige Exemplar gehobener Literatur auf der Welt. Die Mitteilung endet mit den Worten: „Es wird wieder Ordnung in den Himmeln herrschen.“
Der Bundesnachrichtendienst hält das Communiqué für echt. Die ESA in Oberpfaffenhofen hingegen bezweifelt die Angaben. „Wir haben im Raum Erlangen keine Raketenstarts registriert“, so Flugdienstleiter Werner Zündapp.
Der Klimakorrespondent des Zipfelhobels, Außenredaktion Oberpfaffenhofen, meldet unter Berufung auf eine anonyme Quelle im Stratosphären-Observatorium der NASA eine bedenkliche Zunahme von Flatulenzen in den höheren Schichten der Erdatmosphäre. Den Informationen zufolge ist nicht auszuschließen, dass es durch die erhöhten CO2-Werte zu einer Beschleunigung des Klimawandels kommt.
Die Ursache des Phänomens, welches vorläufig als „Orbitalmeteorismus“ bezeichnet wird, ist bislang unbekannt. Das ESA-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen bittet um die Mithilfe der Bevölkerung. Eine Notfall-Hotline wurde eingerichtet, um Hinweise auf atmosphärische Geruchsbelästigung entgegenzunehmen und zentral sammeln zu können.
Vom Himmel gefallen
Erlangen. (dpüps) „Es kam einfach herabgesaust. Völlig lautlos, aber hell wie nur was”, berichtet Etienne Bergengrün, der das Objekt als Erster sah. „Ich konnte gerade noch zur Seite springen. Mann, das war vielleicht ein Brocken!“ Passant Bergengrün, 27, kam mit dem Schrecken davon. Nicht so die Bewohnerin des Hauses, das von „dem Brocken“ getroffen und in Schutt und Asche gelegt wurde. Die Frau, Besitzerin eines weithin unbekannten Kleinverlags, konnte nur noch als Zellmasse aus den Trümmern geborgen, jedoch kurz darauf von Rettungssanitätern reanimiert werden. „Sah schlimm aus“, berichtet Sanitäter Björn Hagelmann. „Uns bot sich ein Bild des Grauens. Fuß verstaucht, blaue Flecken überall, das Haar voller Staub. Ganz schlimm.“ Die Frau befindet sich nun in der Obhut der Heiligen Schwestern vom reinen Blute Jesu und der zwölf apostolischen Geister. Es geht ihr den Umständen entsprechend gut. Sie nimmt wieder feste Nahrung zu sich, kann sich jedoch an Name und Beruf nicht erinnern. „Wir werden sie einfach dabehalten“, sagt Äbtissin Schwester Flanagan. „Sie wird eine von uns.“
Über die genaue Natur des Einschlags herrschte anfangs Verwirrung. „So etwas habe ich auch noch nie gesehen“, meint Ernst Radebrech, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr. „Wir waren gerade bei unserem Dart-Abend, und ich lag in Führung, als der verdammte Alarm losging. Das Objekt kam direkt vom Himmel gefallen und schlug zu wie die Faust des Allmächtigen. Die arme Frau.“
Zur Klärung des Sachverhalts wurden Experten hinzugezogen. Sachverständige des Bundesamtes für Flugsicherheit identifizierten das Objekt als Raketenendstufe. „Die ist weder russisch noch amerikanisch. Chinesisch auch nicht“, sagt Dipl-Ing. Bernd Wasserscheid, „sondern sieht mir eher selbstgemacht aus. Da hat jemand ziemlichen Mist zusammengeschraubt. Die wurde offenbar viel zu früh abgeworfen.”
Inwieweit das Unglück in Zusammenhang steht mit dem angeblichen illegalen Raketenstart des Heimatdichters John A**t tags zuvor und der bedenklichen Zunahme an Flatulenzen in der Erdatmosphäre, versuchen die verantwortlichen Stellen nun zu ermitteln. Die NASA wurde eingeschaltet, ein Shuttle aus dem Museum gerollt und mit Space Marines bemannt.
Neben dem Wohnhaus ging auch das gesamte Lager des weithin unbekannten Kleinverlags in Flammen auf.
Jungs, hört auf, ich muss doch arbeiten! :-))))))
Hübsch!
Ich habe auch: http://frederikweitz.blogspot.com/2012/01/geologe-du-alte-drecksau.html
Als bekanntester Literaturkritiker des Landstrichs und Star-Autor des Informationsblatts der Verbandsgemeinde möchte ich mich kurz in die Diskussion einmischen. Etwas spät, ja, aber die Verbandsgemeinde hatte bis heute keinen Internet-Anschluss. Eben war der Mann von 1&1 endlich da.
Ich spreche aus berufenem Munde, denn die Kriterien, die der Autor A**t an Literaturkritiker anlegt, werden von mir alle erfüllt. Ich habe das Vaterland verteidigt und bin als einer der Letzten aus Königsberg herausgekommen. Ein Bein von mir ist noch da, irgendwo am Stadtrand. Dennoch habe ich später im Reich noch am Volkssturm teilgenommen, auf dem verbliebenen Bein hüpfend. Ich bin im Kern deutsch, mein Blut ist vermischt mit dem stolzer luxemburgischer Adelsgeschlechter, die geholfen haben, den Osten zu kolonisieren und zu christianisieren. Lobet den Herrn! Einer meiner Vorfahren, Kaiser Sigismund, gründete den Drachenorden, weil er gern Fantasy las. Literaturkritik studiert habe ich ebenso, mit „sehr gutem“ Ergebnis. Ich habe ein Dokument der Universität Port-au-Prince vorliegen, welches das beweist. Das Studium wurde als Fernstudium absolviert, da ich wegen des fehlenden Beins (s. Königsberg) nicht sehr mobil bin.
Der Schriftsteller A**t hat vollkommen recht, wenn er einen Kriterienkatalog anlegt, nach dem Literaturkritik zu funktionieren hat. Der eingewanderte Literaturkritiker spricht zumeist gebrochen Deutsch und liest meiner Erfahrung nach ohnehin meistens Illustrierte. Außerdem bleibt er gern unter sich, so wie die Weißrussen hier im Dorf, und mischt sich selten unter die kerndeutsche Bevölkerung. Das Informationsblatt der Verbandsgemeinde erfreut sich nur geringen Zuspruchs bei den Weißrussen hier im Dorf. Meine Erfahrungen in Königsberg belegen außerdem, dass der auswärtige Literaturkritiker schlampig ist beim Waffenreinigen.
Lieber Herr A**t,
Sie erinnern sich vielleicht: Ich bin Ihr Anwalt. Sie haben mich beauftragt, nach den Betreibern von 90 Websites zu fahnden, mit dem Ziel, die Klarnamen, Anschriften und E-Mail-Adressen dieser Personen festzustellen. Es hat sich als erstaunlich einfach herausgestellt, Ihrem Auftrag nachzukommen. Die meisten dieser Websites verfügen über eine Seite, die wahlweise als „Impressum“, „About“ oder „Kontakt“ bezeichnet wird. Haben Sie davon schon mal gehört? Wie dem auch sei, als Anlage übersende ich Ihnen eine Liste mit den gewünschten Daten.
Wenn Sie wieder einmal jemanden zur Internet-Fahndung ausschreiben möchten, wenden Sie sich jederzeit wieder an mich. Ich bearbeite Ihr Problem gern. Gehen Sie nicht zur Polizei, die wird Sie nur abwimmeln oder einen Psychiater hinzuziehen. In der Anlage finden Sie auch die Rechnung für die geleisteten Fahndungsdienste, die sich auf € 15.000,— beläuft.
Bitte überweisen Sie den angegebenen Betrag unverzüglich auf mein Konto (die Daten finden Sie im Briefkopf), statt mich wieder wie nach Ihrem letzten Auftrag mit Druckexemplaren Ihrer Bücher bezahlen zu wollen. Aber da das Lager Ihres Verlags in Flammen aufgegangen ist (wie ich der Lokalpresse entnehme), werden wir diesbezüglich wohl keine Differenzen mehr haben. Wahlweise können Sie das Geld auch in einem Koffer an meine Postfachadrese auf den Virgin Islands schicken. Ich kümmere mich dann darum, dass es von dort jemand abholt.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen.
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